
- Fokus auf schnelles Laden im ländlichen und urbanen Raum
- Konsequente Kundenorientierung durch gute Erreichbarkeit
- Energiewende schreitet erfolgreich voran
Oldenburg, 26. August 2025. Wer die Mobilitätswende voranbringen will, sollte dort ansetzen, wo bislang noch wenig Dynamik spürbar war. Unter der Verantwortung von EWE Go und HOCHTIEF entstehen derzeit im Rahmen des Deutschlandnetzes über 40 neue Ladeparks, die in den nächsten Monaten schrittweise ans Netz gehen – weitere 30 sind bereits in Planung. Insgesamt werden bis 2027 über 90 Ladeparks durch EWE Go und HOCHTIEF ans Netz gehen. Der Fokus liegt auf Orten, an denen öffentliche Lademöglichkeiten bisher nicht zum gewohnten Bild gehörten. Aber auch Standorte in größeren Städten und Gemeinden sind dabei. Mit jedem neuen Projekt wächst nicht nur die Ladeinfrastruktur – auch das Vertrauen in eine verlässliche Elektromobilität nimmt weiter zu.
Wo Alltag stattfindet, entsteht Infrastruktur
Rund 75 Prozent der Ladeparks entstehen in kleineren Städten und ländlichen Gebieten – also dort, wo Menschen leben, pendeln, einkaufen oder unterwegs sind. Die neuen Standorte schaffen nicht nur Ladepunkte, sie eröffnen neue Möglichkeiten für alltagstaugliche Elektromobilität.
Ein Beispiel: Oer-Erkenschwick in Nordrhein-Westfalen. Dort werden bis Herbst 12 High-Power-Charging (HPC)-Ladepunkte errichtet, die über eine Leistung von bis zu 400 kW je Ladestation verfügen. Das erlaubt Ladezeiten von 15 bis 30 Minuten – barrierearm, überdacht und versorgt mit 100 Prozent Ökostrom. In direkter Nachbarschaft befindet sich hier ein Fachmarktzentrum mit Baumarkt und Schnellrestaurant. „Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Ladeparks nicht isoliert gedacht werden, sondern in ein Umfeld eingebettet sind, das Menschen ohnehin nutzen – ob zum Einkaufen oder zur Pause unterwegs“, erklärt Simon Stein, Geschäftsführer EWE Go HOCHTIEF Ladepartner.
Verlässliche Partnerschaft für nachhaltige Mobilität
Die neuen Parks sind Teil des Deutschlandnetzes, dem bundesweiten Infrastrukturprojekt des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. Ende 2023 erhielten EWE Go und HOCHTIEF den Zuschlag für die Umsetzung von 850 Schnellladepunkten in Nord- und Westdeutschland. Damit leisten die beiden Partner einen wichtigen Beitrag für eine flächendeckende, bedarfsgerechte und benutzerfreundliche Ladeversorgung. In den Regionen Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind bereits zahlreiche Parks entstanden, die Autofahrer:innen Sicherheit, Verfügbarkeit und kurze Ladezeiten bieten – auch abseits der Autobahn. Darunter sind unter anderem Orte wie Heide in Schleswig-Holstein mit 12 Ladepunkten, Duderstadt und Lübbecke mit jeweils 8 Ladepunkten, Seevetal mit 4 Ladepunkten in der Nähe zur Autobahn A1 und Weener mit ebenfalls 4 Ladepunkten nahe der niederländischen Grenze.
In den nächsten Monaten sind auch größere Standorte im Nordwesten und Westen geplant, unter anderem in Borken, Gevelsberg und Kamp-Lintfort mit jeweils 12 Ladepunkten. Alle Ladestationen werden voraussichtlich Ende 2025 ans Netz gehen.
Ilker Akkaya, Geschäftsführer EWE Go betont die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen: „Das Ziel von EWE Go und HOCHTIEF ist klar: der schnelle Aufbau eines flächendeckenden, leistungsstarken Schnellladenetzes für Deutschland. Die enge und reibungslose Zusammenarbeit ermöglicht es uns, die Energiewende voranzubringen und Ladeinfrastruktur dort zu errichten, wo sie gebraucht wird.“
„Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Gemeinsam mit EWE Go bündeln wir unsere Kompetenzen, um Elektromobilität für alle zugänglich zu machen – zuverlässig, nachhaltig und im Einklang mit regionalen Bedürfnissen.“, ergänzt Dirk Ortkemper, Geschäftsführer HOCHTIEF Ladepartner. „So leisten wir als gemeinsames Projektteam nicht nur einen Beitrag zur Verkehrswende, sondern gestalten aktiv eine klimafreundliche Mobilität von morgen.“