Europäische Mobilitätswoche:  Zu Hause laden macht unabhängig

E-Autos schnell und sicher fahrbereit durch smarte Wallboxen  

Oldenburg, 16. August 2020 Elektroautos zu Hause zu laden, hat viele Vorteile. Darauf weist das Mobilitätsunternehmen EWE Go anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche hin. Die Kampagne der Europäischen Kommission steht vom 16. bis zum 22. September unter dem Motto „klimafreundliche Mobilität für alle“.

Elektromobilität muss einfach, sicher und komfortabel sein, damit die Mobilitätswende gelingt. Worauf beim Laden zu Hause zu achten ist, erklärt Hendrik Jansen, Produktmanager bei EWE Go: „Die meisten E-Autofahrer laden ihr Fahrzeug zu Hause. Am besten nutzt man dafür passende Wallboxen. Diese Ladestationen sind witterungsbeständig und können daher auch im Außenbereich montiert werden.“

Mit einer Wallbox sei das Laden zudem etwa fünf Mal so schnell wie mit einer Haushaltssteckdose: Eine Stunde Laden reiche durchschnittlich für zirka 55 Kilometer Fahrspaß, so Jansen.

„Theoretisch lässt sich ein E-Auto auch an einer gewöhnlichen Steckdose laden. Wir raten aber dringend davon ab, da diese für die dauerhaft hohe Belastung nicht ausgelegt ist“, warnt der EWE Go Experte. Schäden an der Steckdose, wie ein Kabelbrand könnten die Folge sein. Wichtig sei auch, dass eine fachgerechte Installation durchgeführt werde.

Ladeleistung anpassen
Generell sollte man beachten, dass die Ladeleistung der Wallbox auf die des Autos abgestimmt ist. Die meisten Wallboxen können entsprechend angepasst werden. Hendrik Jansen dazu: „Wir empfehlen, ebenfalls wie der ADAC, die Ladeleistung der Wallbox nicht über elf Kilowatt zu betreiben, auch wenn sie zu einer Leistung von 22 Kilowatt in der Lage wäre. Mit einer Wallbox, die eine Ladeleistung bis 22 Kilowatt umsetzen kann, diese jedoch auf elf Kilowatt betrieben wird, ist man für die derzeitigen als auch zukünftigen Automodelle sehr gut aufgestellt.“

Wichtig zu wissen: Ladeleistungen bis elf Kilowatt sind beim Netzbetreiber anmeldepflichtig. Die meisten Netz-betreiber, darunter auch EWE NETZ, bieten online Anmeldeformulare für die Wallbox an. Ladeleistungen ab elf Kilowatt sind hingegen genehmigungspflichtig, das bedeutet, dass der Netzbetreiber die Installation der Wallbox abnehmen muss.

Schneller dank smarter Wallboxen
Private Wallboxen gibt es in zwei Kategorien: basic Wallboxen und smarte Wallboxen. Smarte Wallboxen laden deutlich schneller. Zudem können sie mit verschiedenen Akteuren im Haushalt kommunizieren. Sie lassen sich in Smart-Home-Systeme integrieren, wodurch zum Beispiel der Solarstrom vom eigenen Dach geladen werden kann. Sind smarte Wallboxen mit einem eichrechtskonformen Zähler ausgestattet, ermöglichen sie, das Laden von zum Beispiel Dienstwagen genau abzurechnen. Jansen sagt: „Smarte Wallboxen leisten einen großen Bei-trag zur effizienten Nutzung von Strom und zur Stabilisierung des Stromnetzes.“

Mehr Informationen zum Thema Wallboxen und Elektromobilität allgemein erhalten Interessierte unter: https://www.ewe-go.de/privatkunden/elektromobilitaet-zuhause-2/

Hintergrund: Europäische Mobilitätswoche
Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit 2002 bietet sie Kom-munen aus ganz Europa die Möglichkeit, ihren Bürgerinnen und Bürgern die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen und innovative Verkehrslösungen ausprobieren. Das Motto dieses Jahr lautet „Klimafreundliche Mobilität für alle“.