Elektromobilität muss einfach sein

Oldenburg/Berlin 13. Dezember 2019. „Viele gute Ansätze für den Ausbau öffentlicher und privater Ladeinfrastruktur“, sieht EWE-Vorstand Stefan Dohler im „Masterplan Ladeinfrastruktur“. Beim gemeinsamen Spitzentreffen von Energiewirtschaft und Politik heute in Berlin betont er wie wichtig es sei, Elektromobilität kundenfreundlich zu gestalten und für alle nutzbar zu machen.

„Der Masterplan Ladeinfrastruktur ist ein positives Signal“, so EWE-Vorstand Stefan Dohler.

EWE begrüßt, dass die Bundesregierung die Nutzerfreundlichkeit und die Verbraucherbedürfnisse ins Zentrum der Ausbaupläne stellt.  „Wir brauchen Ladesäulen flächendeckend auf dem Land und in der Stadt. Darüber hinaus sollte Laden kundenfreundlich sein, schnell und unkompliziert funktionieren, kurz: Elektromobilität muss einfach sein“, so Stefan Dohler. Das gute Zusammenspiel mehrerer Marktteilnehmer sei in diesem Zusammenhang unerlässlich. Darüber hinaus müsse das Laden intelligent gesteuert werden, da dies in Kombination mit Batteriespeichern die Kosten für den Netzausbau signifikant reduziere. Dohler zufolge  kann der Investitionsbedarf im deutschen Verteilnetz bis zum Jahr 2035 um bis zu 55 Prozent von rund  37 auf bis zu knapp 17 Milliarden Euro gesenkt werden, wenn Verteilnetzbetreiber aller Ebenen netzdienliche Flexibilität in ihren Planungen berücksichtigen können.

Am heutigen Freitag treffen sich Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, mit diversen Spitzenvertretern aus der Energiebranche, um über Chancen, Maßnahmen und Verpflichtungen rund um den Ladeinfrastruktur-Ausbau zu diskutieren. Der Mitte November beschlossene Masterplan Infrastruktur sieht vor, bis zum Jahr 2030 eine Ladeinfrastruktur für bis zu zehn Millionen Elektrofahrzeuge zu realisieren. Dazu sollen auch entsprechende Förderinstrumente bereitgestellt werden, um insbesondere im ländlichen Raum eine gute Abdeckung sicherzustellen.

EWE betreibt schon heute, zusammen mit seiner 100-prozentigen Tochtergesellschaft WAYDO, das dichteste Lade-Netz im Nordwesten. Rund 800 öffentliche Ladepunkte hat das Unternehmen in der Vergangenheit errichtet und betreibt sie ausschließlich mit Öko-Strom. Stefan Dohler: „Klimafreundliche Lösungen sind ein wichtiges Argument für viele Kunden, um auf Elektromobilität umzusteigen.“ Bis zum Jahr 2020 will das Unternehmen die Zahl der Ladepunkte auf rund 1.000 erhöhen.

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